Ein guter Neujahrsanfang 2018 -100% Ökostrom!

Es war ein kurzer, aber epochaler Moment am Neujahrsmorgen: Die Erneuerbaren deckten den Energiebedarf Deutschlands.
Es war vor allem ein symbolisches, aber auch ein für die Energiewende epochales Ereignis: Am frühen Morgen des Neujahrstages deckte Deutschland erstmals für mehrere Stunden seinen Strombedarf rechnerisch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das jedenfalls besagen Daten der Bundesnetzagentur. Einem Verbrauch von knapp 41 Gigawatt (GW = Millionen Kilowatt) stand morgens um 6 Uhr eine Erzeugung aus Windkraft von knapp 35 GW, und von anderen Erneuerbaren von weiteren 6 GW gegenüber. Ganzen Artikel lesen:
Quelle: Bernward Janzing/ taz 05.01.2018

Drucken E-Mail

2017 - "Kampf um Strom"…

und sechs weitere Bücher zum Thema "Strom" wurden der Stadtbücherei Pulheim von der Lokalen Agenda 21 im Dezember 2017 überreicht und sind im Neuen Jahr ausleihbar: Prüfen Sie hier, ob eines der Bücher z. Zt. in der Stadtbücherei ausleibar ist: Online-Katalog der Stadtbücherei Pulheim.

 Bcherspende 2017

Martin Zapf: Stromspeicher und Power-to-Gas im deutschen Energiesystem: Rahmenbedingungen, Bedarf und Einsatzmöglichkeiten
Anna Christin Wink: Preisprognosen für kurzfristige Strommärkte: Bewertung von Methoden und Analyse der Einflussgrößen auf den Strompreis
JarassAnna Jarass/ Lorenz Jarass: Integration von erneuerbarem Strom: Stromüberschüsse versus Stromdefizite, mit Netzentwicklungsplan 2025
Malte Kreutzfeldt: Das Strompreis-Komplott: Warum die Energiekosten wirklich steigen und wer dafür bezahlt
Claudia Kemfert: Mythen, Macht und Monopole Kampf um Strom
Thomas Petermann,‎ Harald Bradke,‎ Arne Lüllmann,‎ Maik Poetzsch,‎ Ulrich Riehm: Was bei einem Blackout geschieht: Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls
Peter Becker: Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne - Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung des Energierechts

Drucken E-Mail

"Umwelt und Geldbeutel schonen"

Repair Café am 25.11.2017

rep

Erneut konnten die Lokale Agenda 21 und ihre Helfer zahlreichen Gästen helfen, ihre liebgewordenen aber reparaturbedürftigen Geräte zu retten, statt sie in die Mülltonne zu entsorgen. Eine Besonderheit dieses Termins war das Angebot, auch alte Schätzchen von Modelleisenbahnfreunden zu reparieren. Einer der Helfer dazu: "Man sieht an der Bandbreite (der Reparaturen), wir können alles und haben keine Scheu vor nix".

Einen Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 27.11.2017 finden Sie hier. Der nächste Termin des Repair-Cafés findet am 24.02.2018 statt. Anmelden können Sie sich wie gewohnt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Drucken E-Mail

RWE sichert Tagebauschäden nicht ausreichend ab!

Quelle: Klima-Allianz Deutschland

Zu den WDR-Enthüllungen über die Folgekosten der Braunkohle im rheinischen Revier erklärt Stefanie Langkamp, Expertin für Kohle- und Energiepolitik der Klima-Allianz Deutschland:

„Ohne rasches Handeln wird es immer wahrscheinlicher, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Steuerzahler auf den Kosten sitzen bleiben. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart wäre gut beraten, von RWE Sicherheitsleistungen für die Folgekosten der Braunkohletagebaue zu verlangen. Der Widerstand von RWE bei der Veröffentlichung der Unterlagen zeigt, dass der Energiekonzern versucht, die wahre Höhe der Folgekosten zu verschleiern. Was es jetzt dringend braucht, ist eine Sicherung der Rückstellung und unabhängige Analysen, die die Kosten für die Wiedergutmachung Schäden der Braunkohletagebaue zuverlässig beziffern. Es kann nicht sein, die Gewinne zu privatisieren, aber die Kosten auf die Gesellschaft abzuschieben. Bislang verzichtet das Bergamt vollkommen auf die Erhebung von Sicherheitsleistungen. Dabei wäre das wichtig, um die Allgemeinheit zu schützen. Denn das Risiko eines Zahlungsausfalls ist seit der Umstrukturierung von RWE weiter gestiegen.“

Hintergrund
Der WDR hat bei der Gemeinde Arnsberg nach Umweltinformationsgesetz die Offenlegung von Unterlagen zu den Folgekosten für die Braunkohle im Rheinischen Revier beantragt. RWE hatte dagegen Klage erhoben, diese aber zwischenzeitlich wieder zurückgezogen. Die Klima-Allianz Deutschland hatte bereits 2016 zusammen mit dem BUND in einer Studie darauf hingewiesen, dass die finanziellen Mittel zur Beseitigung der Schäden der Braunkohletagebaue bei RWE nicht ausreichend gesichert sind. Kurzvideo zum Kampf um die Braunkohle (2017)

Weitere Informationen
· Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft & Institut für Advanced Sustainability Studies: (2016): Finanzielle Vorsorge im Braunkohlebereich: Optionen zur Sicherung der Braunkohlerückstellungen und zur Umsetzung des Verursacherprinzips
· Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft & Gaßner, Groth, Siederer & Co (2017): Finanzierung der Braunkohle-Folgekosten in Nordrhein-Westfalen: RWE-Umstrukturierung erhöht Risiken für die Deckung der Braunkohlerückstellungen
· Von der Bezirksregierung Arnsberg veröffentlichte Unterlagen: https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2017/09/138_17_09_26/index.php, https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2017/08/124_17_08_30/index.php
· WDR exklusiv: Schäden des Braunkohle-Tagebaus noch in mehr als 300 Jahren spürbar: http://www.presseportal.de/pm/7899/3745333
· PM der Klima-Allianz Deutschland und des BUND zur fehlenden Sicherung der Braunkohle-Folgekosten: https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/wer-zahlt-die-folgekosten-des-braunkohle-tagebaus-studie-mahnt-gelder-fuer-renaturierung-und-bewaelt/

Drucken E-Mail

Weitere Beiträge ...