Solidarität und Spendenbereitschaft im Rheinischen Revier!

Spendenkonto eingerichtet 
Mit einer ungewöhnlichen Spendenaktion wollen Braunkohlegegner den Hambacher Forst doch noch vor der Rodung retten. Sie sammeln Geld, damit mehrere Gerichtsverfahren weiter laufen können. Ob es dazu kommt, hängt höchstwahrscheinlich auch von der Spendenbereitschaft ab. Mittlerweile gibt es auch ein Solidaritätskonto.

Kontoinhaber: Classen, Kurt – Sonderkonto
IBAN: DE22 3705 0299 1147 0393 73/ BIC: COKSDE33XXX
Verwendungszweck: Soli-Spende Hambacherforst

Man wolle Nichts unversucht lassen, damit die Wiese und der Hambacher Forst doch noch bleiben, heißt es. Es sind gleich mehrere Verfahren, die vor dem Aus stünden, schreiben die Tagebaugegner aus dem Hambacher Forst auf ihrer Internetseite. Der Grund: Das Geld wird knapp. Es geht um die umstrittene Verlegung der A4 zwischen Düren und Kerpen, sowie um die Erlaubnis für RWE, denTagebau Hambach weiter vorantreiben zu dürfen. Kläger ist in allen Fällen der Privatmann Kurt Claßen aus Kerpen-Buir. Der Steuerberater ist gleichzeitig Eigentümer der Wiese, auf dem das umstrittene Braunkohle-Protestcamp errichtet wurde.

Protestcamp am seidenen Faden
Dessen Zukunft ist mehr als ungewiss. Im Dezember hatte das Oberverwaltungsgericht geurteilt: Das Lager ist illegal , eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Mittlerweile liegt dem zuständigen Kreis Düren das schriftliche Urteil vor. Dies müsse zunächst noch ausgewertet werden, sagt die Kreisverwaltung, die darüber hinaus auch noch abwarten will , ob der Kläger gegen das OVG-Urteil Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen wird.

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