Quecksilber aus Kohlekraftwerken - unsere tägliche Dosis erspar uns heute!

Bereits 2001 wurden Quecksilber und Queckssilberverbindungen wie Methylquecksilber durch das Umweltprogramm der vereinten Nationen (UNEP) zur globalen Bedrohung für Mensch und Umwelt deklariert. Aber erst 2013 fand die Forderung nach einer Eindämmung der Quecksilberemissionen im Minamata-Übereinkommen einen völkerrechtlich verbindlichen Ausdruck.
2013 UN Report Global Mercury Emissions 2010 AKOPOL Grafik25 % der weltweiten Quecksilberemissionen stammen aus Kohlekraftwerken. Da wo viele Kohlekraftwerke die Luft verpesten und kein Gold geschürft wird, wie etwa im Rheinischen Revier, ist es natürlich ein Vielfaches mehr!
Allein die RWE-Kraftwerke in Niederaussem pusten rund 500 kg des Nervengiftes pro Jahr in die Luft und gefährden dadurch Tag für Tag unsere Gesundheit. Hochgerechnet auf eine 50jährige Betriebszeit eines Kohlekraftwerkparks entspricht das gut 25 t Quecksilber, die in die Umwelt freigesetzt werden. Eine Ewigkeitslast für Mensch und Natur und nicht rückholbar!

Nun ja, fast nicht rückholbar. Denn als Methylquecksilber gelangt Quecksilber wieder in die Nahrungskette und z.B. über den Verzehr von Fisch oder Milch in den menschlichen Körper.kohle grafik quecksilber baby Greenpeace hat 2015 eine neue Studie herausgegeben, die diese Gefährdung besonders für Schwangere und ihre in der Entwicklung befindlichen Kindern anschaulich und verständlich aufzeigt.

Egal wie gering die Grenzwerte für die Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken letzendlich kleingerechnet werden, in der Umwelt findet immer eine Anreicherung statt und diese landet als Vergiftung schlussendlich im menschlichen Organismus.
Die Studie kann unter http://www.greenpeace.de herunter geladen werden. Das UNEP-Gutachten "Global Mercury Assessment - 2013" können Sie unter http://www.unep.org/PDF/PressReleases/GlobalMercuryAssessment2013.pdf herunterladen. Die Lokale Agenda Pulheim berichtet weiter!

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