Kochbuch für abfallarme und klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung

Klimafreundliche Rezepte 3Was schmeckt Kindern und Jugendlichem und ist gleichzeitig klimafreundlich und abfallarm?

Die Verbraucherzentrale NRW hat sich mit diesem Thema beschäftigt und hat viele gute und vor allem leckere Lösungen gefunden. Details hierzu verrät dieser Artikel des Ernährungsrates der Lokalen Agenda 21 Pulheim.

Klimafreundliche Rezepte in der Gemeinschaftsverpflegung

Einfach, gut und lecker. Welche Zutaten braucht man für mehr Klimaschutz in der Verpflegung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinschaftsverpflegung? Die Rezeptsammlung der Verbraucherzentrale NRW zeigt es in vielen Beispielen zum Nachkochen. Das Kochbuch ist in Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, Schulen und Jugendherbergen entstanden, die sich in Kooperation mit dem Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale auf den Weg zu einer abfallarmen und klimafreundlichen Verpflegung gemacht haben.

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Der Ernährungsrat Pulheim

Ernhrungsrat 1

So wie viele Städte auf der ganzen Welt, erkennen immer mehr Menschen auch in der Kölner Region, dass gesunde und nachhaltig produzierte Nahrung vor Ort hergestellt werden muss. Klimagerechtigkeit, Ernährungssouveränität, die Unabhängigkeit von Agrarkonzernen, pestizid- und kunstdüngerfreie Nahrungsmittelproduktion, biologische Vielfalt (Biodiversität), verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen, Stopp des Flächenverbrauchs durch immer neue Bautätigkeiten und die Wiederherstellung der Schönheit unserer bäuerlichen Kulturlandschaft sind da nur einige der dringenden Themen.

Wir möchten helfen, dieses Bewusstsein zu schärfen und die Erkenntnisse im Kleinen wie im Großen in die Praxis umzusetzen. Wenn Sie Lust haben uns zu unterstützen oder am nächsten Ernährungsrat-Treffen teilzunehmen erreichen Sie uns hier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oder unterstützen Sie doch unsere regionalen Landwirte durch einen Einkauf im Hofladen. Wo Sie in unserer Region Hofläden  finden können, zeigt diese Übersicht.

Ernhrungsrat 2

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2020 - Ernährungswende

Ein erfreuliches Treffen fand am 2. Januar 2020 in der Stadtbücherei Pulheim statt. Vertreter*innen des Ernährungsrates Pulheim übergaben im Auftrag der Lokale Agenda 21 in Pulheim e.V. eine weitere Bücherspende an den Leiter der Stadtbücherei Herrn Gerten.

Bereits seit 2011 spendet die Lokale Agenda der Stadtbibliothek in Pulheim in regelmäßigen Abständen Bücher zu ökologischen Themen. Dieses Jahr konnten drei weitere Bücher an den Leiter der Stadtbücherei übergeben werden, die den Benutzern jetzt zur Verfügung stehen:

Ophelia Nick: Neue Bauern braucht das Land - Ein Plädoyer für gute Lebensmittel aus einer gesunden Umwelt

Valentin Thurn, Gundula Christiane Oertel, Christine Pohl: Genial lokal - So kommt die Ernährungswende in Bewegung. Mit einem Leitfaden zur Gründung von Ernährungsräten

Markus Bogner: Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen - Ein Bauer zeigt, wie's geht

Da sich der Ernährungsrat die Unterstützung der nachhaltigen Landwirtschaft in Pulheim und die Wertschätzung von Lebensmitteln auf die Fahnen geschrieben hat, ist ein Event mit einem der Autoren der Bücher in Planung. PastedGraphic 1Wer Interesse an den Inhalten des Ernährungsrates hat, ist gerne zu einem der zahlreichen Treffen eingeladen. Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Brigitte Schuch, Stephan Schreckenberg, Jochen Wendl und der 1. Vorsitzende der Lokalen Agenda, Dr. Walter Jakobi freuten sich über den positiven Austausch im Rahmen der Übergabe der Bücher an den Leiter der Stadtbibliothek Herrn Gerten. (Text: Jochen Wendl)

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Wandel in der Landwirtschaft

In ihrer Maisitzung im Rathaus hatte die Lokale Agenda 21 als Beitrag der Arbeitsgruppe „Ernährungsrat“ den Wandel der Landwirtschaft zum Thema. Stephan Schreckenberg führte aus, wie sich die Landwirtschaft, die vor etwa 8.000 Jahren mit dem sesshaft werden einherging und sich von der ersten Drei-Felder-Wirtschaft zur heutigen weltmarktorientierten Agrarindustrie entwickelt hat. Obwohl Ackerbau und Viehzucht in hohem Maße zur Umweltbelastung durch CO2, Methan oder Feinstaub beitragen, ist dieser Wirtschaftssektor in den Klimaschutzprogrammen in Deutschland nicht erfasst. Schutzmaßnahmen beruhen weitgehend auf Selbstverpflichtungen. 

In dem zweiten Vortrag stützte sich Christina Yaghmaei auf den Weltagrarbericht und zeigte auf, wie naturnahe kleinbäuerliche Landwirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Welternährung und dem Klimaschutz spielen kann. Sie konnte neben zahlreichen Konzepten im In- und Ausland auch auf Beispiele in unserer Nähe hinweisen, z.B. auf die Kölner Solawi in Stommeln oder das Gemüsegärtchen in Stommeln.

Teil 1 und Teil 2 der Vorträge sind hier nachzulesen und erörtern die Risiken und Chancen. Sie mögen bei Leserinnen und Lesern zum bewussteren Einkaufen von Fleisch, Obst oder Gemüse und zur Diskussion der Verbraucher mit Handel und Erzeugern anregen.

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