Kinderwald Pulheim als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet

Der Kinderwald Pulheim wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft will damit auf den bedrohlichen Rückgang der Artenvielfalt aufmerksam machen, die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben bewusst machen und die Weltöffentlichkeit zum Handeln auffordern.

Kinderwald UNDie Auszeichnung des Kinderwalds erfolgte im Rahmen eines Wettbewerbs „Soziale Natur - Natur für alle“. Sie wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ziel des Wettbewerbs ist es, gute Beispiele herauszustellen, diese öffentlich bekannt zu machen und Menschen anzuregen, eigene Projektideen zu entwickeln.

Das Projekt Kinderwald überzeugte die UN-Dekade-Fachjury besonders aus zwei Gründen: Zum einen werden hier kontinuierlich Kinder im Rahmen pädagogischer Arbeit an die Natur herangeführt. Zum anderen wird mit Beteiligung von Kindern ein - wenn auch kleiner - Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickelt.

Die Auszeichnung erfolgte offiziell in Gegenwart vieler großer und kleiner Gäste bei einem Wintersonnenwendfest, welches das Team des Kinderwalds jährlich am 21.Dezember mit Singen und Kinderpunsch am Lagerfeuer feiert. Die Laudatio nahm Paul Menz, langjähriges Mitglied der Lokalen Agenda 21 in Pulheim, vor und überreichte der Initiatorin des Kinderwaldprojekts Birgit Poppe sowie den Kindern die Urkunde der UN, ein Auszeichnungsschild, ein Banner und einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht.

Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt. Den Bericht im Kölner Stadtanzeiger finden Sie hier.

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Wandel in der Landwirtschaft

In ihrer Maisitzung im Rathaus hatte die Lokale Agenda 21 als Beitrag der Arbeitsgruppe „Ernährungsrat“ den Wandel der Landwirtschaft zum Thema. Stephan Schreckenberg führte aus, wie sich die Landwirtschaft, die vor etwa 8.000 Jahren mit dem sesshaft werden einherging und sich von der ersten Drei-Felder-Wirtschaft zur heutigen weltmarktorientierten Agrarindustrie entwickelt hat. Obwohl Ackerbau und Viehzucht in hohem Maße zur Umweltbelastung durch CO2, Methan oder Feinstaub beitragen, ist dieser Wirtschaftssektor in den Klimaschutzprogrammen in Deutschland nicht erfasst. Schutzmaßnahmen beruhen weitgehend auf Selbstverpflichtungen. 

In dem zweiten Vortrag stützte sich Christina Yaghmaei auf den Weltagrarbericht und zeigte auf, wie naturnahe kleinbäuerliche Landwirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Welternährung und dem Klimaschutz spielen kann. Sie konnte neben zahlreichen Konzepten im In- und Ausland auch auf Beispiele in unserer Nähe hinweisen, z.B. auf die Kölner Solawi in Stommeln oder das Gemüsegärtchen in Stommeln.

Teil 1 und Teil 2 der Vorträge sind hier nachzulesen und erörtern die Risiken und Chancen. Sie mögen bei Leserinnen und Lesern zum bewussteren Einkaufen von Fleisch, Obst oder Gemüse und zur Diskussion der Verbraucher mit Handel und Erzeugern anregen.

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Stadtgespräche zum Ultranet in Geyen

Die WDR Lokalzeit plant in ihrer Sendung am Donnerstag, 16. Mai 2019 (ab 19.30h ) eine Live-Schalte aus Geyen vor dem Stadtgespräch.  

Der WDR wird die “Stadtgespräch”-Sendung am Dienstag und am Mittwoch kommender Woche in der „Lokalzeit aus Köln“ antrailern, außerdem am Donnerstagmorgen im „Morgenecho“ auf WDR 5.

Am Donnerstag Nachmittag gibt es in der Sendung „Westblick“ auf WDR 5 ein Vorgespräch mit dem Moderator Ralph Erdenberger

Stadtgesprche1

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