Einspruch gegen Ultranet formulieren

WORUM GEHT ES? Die PBU – Pulheimer Bürgerinitiative gegen Ultranet e.V. hat in Zusammenarbeit mit der IG Hürth e.V. gegen Hochspannung und dem Aktionsbündnis Ultranet einen Einspruch-Konfigurator entwickelt, der als Hilfestellung zur Erhebung eigener persönlicher Einwendungen dienen soll.

Mit Hilfe des Einspruch-Konfigurators kannst du/ können Sie mit nur wenigen Klicks eine Einwendung zusammenstellen. Die bis zu 90 m hohen Monster-Masten wurden bereits 2012 mit der Möglichkeit beantragt, sie zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern. Hinzu kommen soll aber nicht eine bedarfsdeckende Wechselstromleitung, sondern als Pilot-Projekt eine Höchstspannungs-Gleichstrom-Leitung (HGÜ), die unseren Strompreis  -in Form steigender Netzentgelte- weiter erheblich verteuert und als unnötige Investition mit 5 - 7% Verzinsung der Firma Amprion für die nächsten 10 Jahre satte Profite garantiert.

Es geht also keineswegs um Versorgungssicherheit und bezahlbaren Strom, sondern um Garantiezinsen für Investitionskapital zum finanziellen Schaden der einfachen Stromkunden!

Die Beteiligungsfrist lief bis zum 16.04.2020. Siehe auch Kölner Stadtanzeiger vom 11./12.04.2020

Insgesamt wurden knapp 1450 Einwendung mit annähernd 30.000 Seiten an die Bundesnetzagentur gesendet!

Hans-Jürgen Jonas

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Klimanotstand, Politik wiegelt Bürgerantrag ab

Die Friedensinitiative/attac in Pulheim-Stommeln hatte Ende Oktober 2019 in einem Bürgerantrag nach § 24 Gemeindeordnung die Ausrufung eines Klimanotstands gefordert. Die Stadt Pulheim sollte damit veranlasst werden, die Maßnahmen des im Jahre 2017 beschlossenen Klimaschutzkonzepts mit größerer Dringlichkeit durchzuführen sowie bei jeder künftigen Entscheidung die Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Artenschutz zu beachten. In Deutschland haben bis jetzt 68 Städte, darunter auch Köln, einen entsprechenden Beschluss gefasst. Statt dem  Bürgerantrag zuzustimmen und den Klimanotstand auszurufen, verabschiedete jedoch die Ratsmehrheit in Pulheim lediglich einen „Appell zum Klimawandel“.

Nach einem Bericht im Kölner Stadtanzeiger am 12.12.2019 verfassten seitens der Lokalen Agenda 21 in Pulheim Dr. Walter Jakobi und Paul Menz Leserbriefe, die der Kölner Stadtanzeiger am 19.12 2019 unter der Überschrift „Politik wiegelt Bürgerantrag ab“  veröffentlichte.

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Kinderwald Pulheim als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet

Der Kinderwald Pulheim wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft will damit auf den bedrohlichen Rückgang der Artenvielfalt aufmerksam machen, die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben bewusst machen und die Weltöffentlichkeit zum Handeln auffordern.

Kinderwald UNDie Auszeichnung des Kinderwalds erfolgte im Rahmen eines Wettbewerbs „Soziale Natur - Natur für alle“. Sie wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ziel des Wettbewerbs ist es, gute Beispiele herauszustellen, diese öffentlich bekannt zu machen und Menschen anzuregen, eigene Projektideen zu entwickeln.

Das Projekt Kinderwald überzeugte die UN-Dekade-Fachjury besonders aus zwei Gründen: Zum einen werden hier kontinuierlich Kinder im Rahmen pädagogischer Arbeit an die Natur herangeführt. Zum anderen wird mit Beteiligung von Kindern ein - wenn auch kleiner - Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickelt.

Die Auszeichnung erfolgte offiziell in Gegenwart vieler großer und kleiner Gäste bei einem Wintersonnenwendfest, welches das Team des Kinderwalds jährlich am 21.Dezember mit Singen und Kinderpunsch am Lagerfeuer feiert. Die Laudatio nahm Paul Menz, langjähriges Mitglied der Lokalen Agenda 21 in Pulheim, vor und überreichte der Initiatorin des Kinderwaldprojekts Birgit Poppe sowie den Kindern die Urkunde der UN, ein Auszeichnungsschild, ein Banner und einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht.

Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt. Den Bericht im Kölner Stadtanzeiger finden Sie hier.

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